Bericht Kleine Zeitung Grazer starb bei Lawinenabgang in der Obersteiermark (21.03.2010)
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Bericht Krone.at 29-Jähriger auf der Aflenzer Alm ums Leben gekommen (14.03.2010)
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Bericht Kleine Zeitung
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Am Dienstag hat sich ein 55-jähriger Mann aus St. Lorenzen im Mürztal bei einem Alpinunfall leicht verletzt. Der Mann erlitt bei einem Fußmarsch einen Kreislaufkollaps und wurde ohnmächtig.
Der Mann und seine Ehefrau befanden sich bereits beim Abstieg vom Rennfeld in Richtung Frauenberg als der 55-Jährige ohnmächtig wurde und stürzte. Beim Sturz zog er sich leichte Verletzungen an Kopf und Zunge zu.
Die Ortsstellen der Bergrettung Kapfenberg und Bruck/Mur (insgesamt 18 Mann) stiegen zum Verunfallten auf und transportierten ihn mit einer Tragbahre auf eine nahe gelegene Forststraße, wo er von der Rettung Kapfenberg in das LKH Bruck/Mur gebracht und stationär aufgenommen wurde.
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Bericht BRD Steiermark
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Am 23.10.2009 wollten drei Bergssteiger aus der Obersteiermark auf den Hochschwab gehen und dort auch die Nacht verbringen. Zwei der drei Bergsteiger wollten vom GH Bodenbauer in Richtung Hochschwab über das G'hackte mittags aufsteigen. Der dritte Bergsteiger konnte auf Grund eines Termins erst am Nachmittag in Richtung Hochschwab, ebenfalls vom GH Bodenbauer aus aufsteigen - Er gilt als konditionell sehr guter Bergsteiger mit Gebietskenntnissen. Man hatte vereinbart sich abends am Schiestlhaus zu treffen.
Die beiden Bergsteiger, die bereits mittags aufgebrochen waren, entschieden sich jedoch im Bereich des G'hackten, auf Grund der Witterung, zur Umkehr und zum Abbruch ihres Unternehmens. Als die beiden wieder im Tal angekommen waren, sahen sie neben ihrem Auto das geparkte Auto des Kameraden, der später nachkommen wollte - Somit war für sie klar, ihr Kamerad ist unterwegs Richtung Hochschwab und Schiestlhaus. Beide versuchten ihren Kameraden per Mobiltelefon zu erreichen. Dies war jedoch auf Grund der fehlenden Netzabdeckung in diesem Bereich unmöglich. Als sie bis 22:00 noch immer keinerlei Informationen über den Verbleib ihres Kameraden hatten, wurde Alarm geschlagen. Noch in der Nacht von 23. auf 24.10.2009 wurde seitens der Bergrettung Thörl gemeinsam mit der Alpinpolizei der Weg bis zum G'hackten und der Weg im Bereich Häuslalm abgesucht - ergebnislos.
Am 24.10.2009 wurde somit eine großangelegte Suchaktion bei äußerst schlechter Witterung mit insgesamt 81 Mann (Bergrettung Gebiet Hochschwab, 5 Hundeführer, Feuerwehr, Polizei und HS BMfI) nach dem Vermissten gestartet. Auch Angehörige des Vermissten waren vor Ort. Gegen Mittag konnte im Bereich des sogenannten Vogelbades ein Schneebrett ausgemacht werden. Allerdings verlief ein mehrfaches Sondieren und die Suche auf der Lawine durch die Hunde negativ. Auch mehrere Suchflüge des HS BMfI im Bereich der Hochfläche und des Trawiestales, sowie sämtliche terrestrische Aktivitäten blieben allesamt negativ und somit wurden kurz vor Einbruch der Dunkelheit sämtliche Mannschaften wieder in Richtung Basis Bodenbauer abkommandiert und von den Feuerwehren ins Tal gebracht. Es wurde der Einsatz am 24.10.2009 abgebrochen und für 25.10.2009 wurde ein neuerlicher Start um 06:00 Uhr avisiert.
Um etwa 19:30 kam es dann zu einer überraschenden Wende in dieser Suchaktion. Bei verlassen der Basis wurde am Parkplatz beim Auto des Vermissten Licht entdeckt. Völlig unversehrt und eine Nacht im Bereich des Hochwart biwakierend kam der Vermisste ins Tal und war ebenso überrascht als wir ihm erzählten, dass 81 Mann und ein HS den ganzen Tag nach ihm gesucht hatten.
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Am Dienstag vor fünf Jahren starb Hans Schranz. Aus diesem Anlass errichten Freunde ein Gipfelkreuz auf der Karlmauer am Hochschwab.
Der Gendarm Hans Schranz war Leiter der Alpingendarmerie Bruck, der Bergrettung Kapfenberg und ein überaus bekannter und beliebter Mensch. Als er im Jahr 1997 an Leukämie erkrankte, setzte eine fieberhafte Suche nach einem Knochenmarkspender ein. Kletus Schranz, der Bruder von Hans, startete gemeinsam mit Freunden eine beispiellose Aktion: 300.000 Hilferufe wurden in alle Welt ausgesandt, 50.000 Menschen ließen sich als Knochenmarkspender typisieren. Es wurde auch ein Spender gefunden, dessen Knochenmark Hans Schranz das Leben rettete. Die Leukämie war bereits geheilt, als Hans Schranz am 15. September 2004 an Herzversagen starb. Zum Gedenken an Hans Schranz wird von Freunden und der Familie, vor allem den Söhnen Christian und Alexander, ein Gipfelkreuz errichtet. Dieses wird am Dienstag um 15 Uhr auf dem Gipfel der Karlmauer, von der Voisthalerhütte in 45 Minuten erreichbar, aufgestellt. Das 2,40 Meter hohe Kreuz wird bereits am Montag um 19 Uhr bei einer Abendandacht in der evangelischen Kirche Kapfenberg gesegnet. Zu beiden Veranstaltungen sind alle Freunde und Bekannten herzlich eingeladen.
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Bericht ORF Steiermark
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Erfolgreich ist Mittwochabend eine Suchaktion nach einem Pensionisten im Bezirk Bruck an der Mur zu Ende gegangen. Der 82 Jahre alte Mann aus Kapfenberg hatte sich beim Schwammerlsuchen verirrt.
Der Mann war am frühen Vormittag zum Schwammerlsuchen aufgebrochen.
Verwandte suchten vergeblich Der betagte Mann war am frühen Vormittag zum Schwammerlsuchen aufgebrochen. Als er bis Mittag nicht nach Hause zurückgekehrt war, suchten Verwandte den Wald und die Forststraßen der Gegend ab – ohne Erfolg. Am späten Nachmittag erstattete der Enkel des Pensionisten schließlich Vermisstenanzeige. Einsatzkräfte im Großeinsatz Einsatzkräfte im Großeinsatz Eine großangelegte Suchaktion wurde gestartet, an der über 60 Mann von Feuerwehr, Bergrettung, Polizei und Rotem Kreuz teilnahmen. Auch Suchhunde und ein Hubschrauber des Innenministeriums waren an der Suche beteiligt. vermisster Schwammerlsucher wird von Rettungskräften versorgt. Vom Hubschrauber aus entdeckt Der 82-Jährige wurde schließlich gegen 20.00 Uhr von der Hubschrauberbesatzung in einem Waldstück im Stadtgebiet von Kapfenberg entdeckt. Er hatte die Orientierung verloren. Der Pensionist kam mit leichten Verletzungen davon, wurde aber zur Beobachtung ins LKH Bruck/Mur gebracht.
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Der Internationale Verband der Schneesport Instruktoren haltet alle 4 Jahre einen Kongress ab, diesmal im Skigebiet Matra in Ungarn (nordöstlich von Budapest).
Unsere zwei Bergrettungskameraden waren als Mitglieder im Demoteam Austria dabei. Ebenso wurde für alle Nationen ein Österreicher Workshop abgehalten, wo der Österreichische Skilehrweg präsentiert wurde. Neben den europäischen Mitgliedsstaaten waren auch Skilehrer aus Japan vertreten.
Die Schneesituation war nicht optimal, obwohl das Skigebiet in der Nähe der Niederen Tatra liegt und dadurch begünstigt sein sollte. Jedoch haben sich die ungarischen Veranstalter sehr bemüht und gestalteten einen würdigen einwöchigen Kongress.
Rainer Mansky |
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Die Woche Ausgabe vom 15.01.09 Seite 39
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Samstag 10.Jänner 2009 -05.30 Tagwache-heute findet die
Wintergebietsübung auf der Sonnschien statt. Tee,Stirnlampe,LVS-
Gerät,Schaufel,Sonde,Reservewäsche,Karte,Kompass-nur nichts
vergessen-alles kommt in den Rucksack. Tourenschi und Stöcke-beinahe
hätte ich meine Felle für den Aufstieg vergessen.
Treffpunkt ist für 06.30 auf der Ortsstelle ausgemacht.Krenn Walter,Rust
Max,Schmidhofer Christian,Mussbacher Bernd,Spicak Florian, Schranz Alex und ich
fahren gemeinsam nach Tragöss. Hier wartet schon unser Kamerad Ogris
Sigi-und weiter gehts in die Jassing.Der Parkplatz ist schon mehr als voll.
Die Kameraden von den Ortsstellen Bruck,Mariazell,Mixnitz.Thörl,Turnau
und Aflenz hatten den gleichen Zeitplan-Abmarsch vom Parkplatz um
07.30 bei -10° im Schatten.Über die Russenstrasse-Schinder erreichten
wir um ca 09.15 die Sonnschienhütte.
Nach der Einsatzleiterbesprechung wurde zum Übungshang abmaschiert.
Dank der Ost. Tragöss war sämtliches Einsatzmaterial schon bei der
Hütte deponiert.Bei einer Teilnehmerzahl von 90 Bergrettern war es ein
Leichtes das Material von der Hütte zum Übungshang zu transportieren-ca
eine viertel Stunde von der Schutzhütte.
Eine gewaltige Übungslawiene war hergerichtet-Anrisslänge ca 200 Meter.
Die Ost. Kapfenberg bekam den westlichen Teil der Lawiene zugeteilt.
Nun galt es das Gelernte umzusetzen und die Verschütteten so schnell
wie möglich zu lokalisieren und auszugraben .Allein in unserem Abschnitt
waren 5 VS-Geräte und zwei Personen vergraben. Verschüttungstiefe war
bis zu 2,5 Meter. Nach ca 3 Stunden intensiver Arbeit aller 90 Teilnehmer
waren alle 23 Opfer geborgen und abtransportiet. Bei der
Schlussbesprechung gab es ein sehr gutes Feedback aller Teilnehmer.
Danke an die Ost. Tragöss für diese tolle Vorbereitung.
Wir üben für den Ernstfall-hoffentlich kommt es nie dazu.
Kupnick Hermann |
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Bei traumhaften Wetter kamen am Samstag 16 Skitourenbegeisterte zusammen um noch mehr über dieses Thema zu erfahren.
In der Früh stand ein 1 stündiger Theorievortrag am Programm, in welchen die Standart- Sicherheitsausrüstung, die Unterschiede von verschiedenen LVS Geräten, Risikomanagment (Stop or Go) und die Lawinenverschüttetensuche vorgetragen wurde.
Ebenso konnten wir die Auslösung eines ABS Rucksackes demonstrieren. Anschließend ging es auf sie Seebergalm, wo wir unsere Skitour auf den Turnauer Hochanger starteten. Beim Aufstieg wurden Themen wie LVS Check, Spuranlage sowie Stop or Go abgehandelt. Am Vortag wurden extra für diesen Tag ein Schneeprofil und ein Rutschblocktest vorbereitet, welcher dann der ganzen Gruppe gezeigt und erklärt werden konnte. Kurz vorm Gipfel liefen wir eine weitere Station an, wo ausgiebig die LVS Suche geübt und beim Sondieren die verschiedensten Gegenstände ertastet werden konnten. Anschließend ging es auf den Gipfel des Hochanger und während der Abfahrt wurden nochmals die Maßnahmen dafür besprochen und durchgeführt. Der Tag endet mit einen gemütlichen Ausklang beim Gasthof Wurzenberger auf der Seebergalm. Danke meinem Team (Autischer Michael und Mussbacher Bernd), welches mich tatkräftig unterstützt hat. Danke auch für die Spende des Handballvereines HSC St. Marein, welche unserer Ortsstelle zugute kommt. Mit bergsteigerischen Grüßen EL Mansky Rainer |
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| Normalerweise werden Übungen von unseren Einsatzleiter Rainer Mansky geplant und durchgeführt. Diesmal war es allerdings anders und es war auch für unseren Einsatzleiter eine "Überraschungsübung"! Die ausgebildeten Einsatzleiter Trub Günter und Hans bereiteten diesmal diese Übung (welche nicht angekündigt war) vor und stellten uns sogar ihre Privathütte auf der Schießlingalm zur Verfügung. Dort wurden wir bestens Verpflegt und konnten auch anschließend nächtigen. Die Übungsannahme war: Drei Abgängige, wo sich später herausstellte, dass alle drei durch eine Lawine verschüttet wurden. Wir erhielten bereits am Nachmittag ein Voraviso über einen möglichen Sucheinsatz und die tatsächliche Alarmierung (Lawineneinsatz) erhielten wir dann um 16:30 Uhr. Da angeblich die Alpinpolizei (Vortrupp) bereits vor Ort war, trafen sich 10 Mann auf der Ortsstelle und fuhren dann mit sämtlichen Material für einen planmäßigen Lawineneinsatz Richtung Aflenz. Rascher Aufstieg auf die Schießlingalm, wo wir den Lawinenkegel nur mehr mit unseren leistungsstärksten Stirnlampen ausleuchten konnten. Eine verschüttete Person konnte gleich mit dem LVS Gerät geortet werden, die andere wurde erst mittels Sondieren gefunden. Eine Person hatte Glück, da sie nur teilverschüttet war und nachdem sie von unseren Notfallsanitäter Herbert Zierer erstversorgt wurde, konnte sie mittels UT2000 (Trage) auf die Schutzhütte transportiert werden. Danke euch, Günter und Hans sowie Max dem Verletzten, für diese tolle Übung! |
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www.steirerski.at
| Als Ausbildner bei diversen Skiinstruktoren- und Übungsleiter Fortbildungen, sind beide in der Praxis am Schnee und auch mit theoretischen Vorträgen im Lehrsaal vertreten. Letztes Jahr wurde am Kitzsteinhorn und Hauser Kaibling das Thema der Lawinenunfall behandelt. An den Abenden gab es Vorträge zu diesen Thema und tagsüber wurde neben dem Österreichischen Skilehrweg der Ernstfall geübt. Heuer stand als Schwerpunktthema die Erste Hilfe am Programm. Mittels zwei Übungspuppen konnten die Kursteilnehmer die Reanimation üben und am darauf folgenden Tag wurde in jeder Skigruppe ein Pistenunfall simuliert. Weiters werden bei diesen Fortbildungen auch Sicherheitssysteme, wie zum Beispiel der ABS Rucksack, vorgestellt. Es wird versucht, den Kursteilnehmern ein gewisses Lawinenbewusstsein zu vermitteln. |
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Kleine Zeitung 27.10.2008 20:41
| Gemeinsam mit seiner Frau, der Tochter und dem Schwiegersohn hatte ein 74-jähriger Pensionist aus Deutschland am Sonntag eine Bergwanderung im Bezirk Bruck unternommen. Doch in den Abendstunden kam es dabei zu einem dramatischen Vorfall. Die Familie war von Frauenberg auf das Ottokar Kernstockhaus am Rennfeld marschiert. Sie war bereits beim Abstieg, als der 74-Jährige in 1250 Meter Seehöhe plötzlich zusammenbrach - er hatte einen Kreislaufkollaps erlitten und konnte nicht mehr weiter absteigen. Nachfolgende Wanderer alarmierten die Einsatzkräfte. Der Deutsche wurde schließlich von Männern der Bergrettung, des Roten Kreuzes und der Alpinpolizei geborgen und ins Tal gebracht. Er wurde ins Landeskrankenhaus Bruck eingeliefert. |
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Bericht über die 3. Quartalsübung Karlmauer 13.09.2008
Die Ortsstelle Kapfenberg wurde per SMS über die Landeswarnzentrale alarmiert, das ein Kletterer im Bereich Hochschwab/ Voisthalerhütte abgestürzt sei.
Der Kletterer ist in der Früh bei dichten Nebel in die Karlmauer - Kletterroute Domenigg ( Schwierigkeit 2-3) eingestiegen.
Er sei dann abgestürzt,konnte mittels Handy Hilfe rufen, jedoch ist der Kontakt abgebrochen. Der genaue Standort ist leider unbekannt.
Weiters besteht kein Rufkontakt zum Verletzten und die Ein- bzw. Ausstiege sind durch den starken Nebel nicht auffindbar.
Aktuelles Wetter: Regen, dichter Nebel, kein Flugwetter, keine Wetterbesserung in Aussicht
Mannschaft der Ost Kapfenberg: Mansky, Trub G., Schranz, Weitzer F., Spicak, Winkler, Mussbacher, Liendl, Autischer, Krenn (10 Mann)
Folgender Übungsablauf:
Aufstieg von Seewiesen Talstation Materialseilbahn – Florlhütte – Franzosenkreuz – Voisthalergassl bis zur Voistahlerhütte.
Materialaufnahme und Einsatzbesprechung sowie Aufstieg bis zum Fuße der Karlmauer – Einstieg Domenigg mittels GPS Koordinaten.
Bildung von Seilschaften und Aufstieg über den Domenigg (2 bis 3) bis in die letzte Seillänge, wo ein Stand für einen Tyromontwindenbergung aufgebaut wird.
Bergung des Verletzten (hat keinen Klettergurt, Verletzung auf rechten Oberschenkel mit stark blutender Wunde),
welcher sich im Aneliesenriß befindet sowie Materialabtransport über die Nordwand der Karlmauer.
Während die Windenmannschaft über den NO Grat absteigt, wird von der restlichen Mannschaft am Fuße der Karlmauer der gesicherte Abtransport mittels
Gebirgstrage aufgebaut und durchgeführt. Abtransport erfolgt bis auf die Voisthalerhütte. Anschließende Materialversorgung sowie Nachbesprechung.
Benötigte Gerätschaft: Notebook (mit Einstiegskoordinaten), GPS, 4x Funkgerät, Tyromontwinde, 2x 100m Statikseil, 4x 50m Perlonseil, 1x 50m Perlonseil (Verletzter),
Kantenrolle, 1x Gebirgstrage, HMS Karabiner, Bandschlingen, Reepschnürre
Gewonnene Erkenntnis der Übung:
GPS Einstiegs- und Ausstiegskoordinaten von Kletterrouten sind sehr hilfreich und es wäre wünschenswert diese ab jetzt vermehrt zu sammeln und zentral zu erfassen.
Es sollten vermehrt Übungen in dieser Art und Weise durchgeführt werden.
Ergänzende Zusammenfassung:
Eine gelungene praxisnahe Übung, bei welcher jeder einzelne Kamerad vollen Einsatz gezeigt hat und jeder etwas dazu lernen konnte!